03.05.2005

CDU-Programm sieht Abschaffung der Gesamtschulen vor.

Svenja Schulze (SPD): "Sternberg und Kastner leugnen CDU-Beschlüsse zur Gesamtschule?
Zur Erklärung der beiden CDU-Landtagskandidaten Thomas Sternberg und Marie-Theres Kastner, die SPD-Abgeordnete Schulze verbreite 'Horrormeldungen' über eine mögliche Abschaffung der Gesamtschule Friedensschule erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete heute der Presse:



"Die einzige Horrormeldung, die Herr Sternberg geißeln könnte und sollte, falls ihm etwas an der Friedensschule läge, wäre die für die Gesamtschulen alarmierende und geltende CDU-Beschlusslage zur Schulpolitik, die den Namen "Petersberger Modell? trägt, in der die Abschaffung der Gesamtschulen als Ziel formuliert ist?.



Tatsächlich findet sich im CDU-"Petersberger Modell? folgende Passage:

"An die Grundschule, die von allen Kindern vier Jahre besucht wird, schließen die Aufbauschule, die aus der bisherigen Haupt- und der bisherigen Gesamtschule neu gebildet wird, die Realschule und das Gymnasium an.?

(siehe auch: http://www.cdu-nrw.de/media/downloads/cdunrw_1028488353_index.html)



Dies habe die CDU Abgeordnete Kastner während einer Veranstaltung in der Friedensschule auch zugegeben: "Geradezu lächerlich klingt die künstlich inszenierte Aufregung von Frau Kastner, hat sie doch während einer Veranstaltung in der Friedensschule in Anwesenheit aller Landtagskandidaten, von Lehrern und Schülern auf die Nachfrage von Schülerinnen zugeben müssen, dass die CDU eine Abschaffung der Gesamtschulen fordere?, so Schulze.



Die SPD-Landtagskandidatin wirft Herrn Sternberg und Frau Kastner vor, sie fürchten vor allem die Wählermeinung zum Thema Friedensschule, weshalb sie ihr Programm verschwiegen und suggerierten, dass zwar im Lande Gesamtschulen abgeschafft, die Friedensschule aber davon ausgenommen würde.

Schulze: "Selbstverständlich würde es unter einer CDU-Landesregierung keine ?Lex Friedensschule? geben und nach einer Übergangszeit, die den gesetzlich notwendigen Vertrauensschutz für Schüler und Eltern einhält, stünde auch die hervorragende münsteraner Schule auf der Streichliste eines CDU-Kabinetts?.

Die SPD-Abgeordnete schloss ihre Erklärung mit einem generellen Vorwurf an Kastner und Sternberg: "Beide tun es ihrem Spitzenkandidaten gleich, verstecken sich und verschweigen ihre politischen Absichten um ihre Wahlaussichten nicht zu gefährden. Das ist Feigheit vor dem Wähler.?



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