16.06.2005

SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze und Kinderhauser Ratsfrau Anne Hakenes kritisieren Vorgehen von CDU und FDP

Frist verstreicht am 01. Juli: "Projekt der Sozialen Stadt in Kinderhaus darf nicht scheitern?!




Durch die zögerliche Haltung der CDU-/ FDP-Rathauskoalition stehen mehrere Bildungs- und Integrationsprojekte in Kinderhaus auf der Kippe.

Die Bewerbung des münsteraner Stadtteils Kinderhaus für das Projekt der Sozialen Stadt kommt ins Stocken. Durch das Projekt des Landes NRW sollen Stadtteile mit sozialen Brennpunkten unterstützt werden und auch in Kinderhaus hat sich eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die sich für eine Bewerbung des Stadtteils einsetzt. Obwohl die Bewerbung auf positive Resonanz stößt, droht sie zu spät eingereicht zu werden.

"Die CDU und die FDP schieben im Augenblick die Vorlage zur Sozialen Stadt nach hinten, anstatt zu handeln, obwohl wir positive Signale aus Düsseldorf zur Umsetzung des Projektes haben?, so Svenja Schulze, Landtagsabgeordnete der SPD und Anna Hakenes, SPD Ratsfrau aus Kinderhaus. Die Ratsentscheidung muss am 29. Juni getroffen werden, damit der Antrag zum 1. Juli in Düsseldorf ist und so die Mittel noch dieses Jahr bis 2010 bewilligt werden.

Für Svenja Schulze ist die Sache klar: "1.300 000 Euro würde das Land NRW für Kinderhaus zur Verfügung stellen, die Stadt müsste dann noch 500 000 Euro beisteuern ? dieses Geld will die Ratskoalition wohl nicht zur Verfügung stellen.? Dieses Projekt ist eine große Chance für Münster und speziell für den Stadtteil Kinderhaus. Ein großer Anteil der zur Verfügung gestellten Mittel soll in Projekte zum Thema Bildung einfließen.

Besonders in einem Stadtteil wie Kinderhaus werden Menschen mit Migrationshintergrund davon profitieren. "Es kann nicht sein?, so Anna Hakenes, "dass unsere lebenswerteste Stadt kein Geld zur Förderung eines Stadtteil bereitstellen will, vor allem wenn große finanzielle Unterstützung aus Düsseldorf abgerufen werden kann.?
Sehr viele Menschen haben sich engagiert, damit das Projekt angestoßen wird, Politiker aller Parteien haben in Kinderhaus die Arbeitsgemeinschaft besucht und ihre Unterstützung zugesagt, genauso wie die Wohnungsunternehmen. "Die Rathausmehrheit muss nun dafür sorgen, dass das Engagement der zahlreichen Helfer und Helferinnen nicht umsonst war?, so Hakenes.



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