17.06.2005

SPD-Kritik an NRW-Koalitionsvereinbarung - Svenja Schulze ist Befürworterin einer wohnortnahen Grundschule.

Kurze Beine, Kurze Wege. Sorgen um kleine Schulen.
Die Pläne der CDU-FDP-Koalition in Düsseldorf lösen bei der münsterischen SPD Befürchtungen aus. Wenn die Schuleinzugsbezirke aufgehoben werden, stehen kleinere, einzügige Grundschulen schnell vor dem Aus, sagte gestern die SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze. Sie vertritt das Prinzip kurze Beine, kurze Wege, ist also eine Befürworterin der wohnortnahen Grundschule.

Wenn Schulen, die nur eine Klasse bilden können, noch Schüler wegbrechen, weil die Eltern sich anders orientieren, müssten etliche Schulen in Münster dicht machen, ist sich Schulze sicher. Außerdem teilt sie Befürchtungen, dass es in Stadtvierteln mit hohem Migrantenanteil zu Ghettobildung kommen könne.

Bedenken werden in der SPD auch zu den Plänen laut, Kinder bereits mit fünf Jahren einzuschulen und bereits in der ersten Klasse mit dem Englisch-Unterricht zu beginnen. Im Jahr des Übergangs haben die Schulen einmal die doppelte Anzahl von Kindern in den ersten Klassen, warnt Schulze vor organisatorischen Problemen. Für die Einführung von Englisch im ersten Schuljahr sei NRW-weit die Einstellung von rund 8000 neuen Lehrern erforderlich.

Donnerstag, 16. Juni 2005/ -kv- Westfälische Nachrichten



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