11.11.2005

Christoph Strässer und Svenja Schulze stellen sich gegen Pläne der Landesregierung

Erfolgreiche Arbeit muss fortgesetzt werden
Prof. Dr. Friso Wielenga, seit 1999 Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien in Münster und darüber hinaus seit 2001 "Landesbeauftragter zur Förderung und Pflege der Wissenschaftsbeziehungen NRW-Benelux? informierte die SPD-Abgeordneten Christoph Strässer MdB und Svenja Schulze MdL über seine Arbeit als Landesbeauftragter. So stehe im Mittelpunkt die Kooperation der Hochschulen NRWs und derjenigen in den Nachbarstaaten. Dadurch sei es beispielsweise gelungen, niederländische Gastprofessuren in NRW zu etablieren und regelmäßig die Deutsch-Niederländischen Hochschultage zu organisieren.

"Diese hervorragende und wichtige Arbeit will die NRW-Landesregierung nun platt machen", empört sich Christoph Strässer. Gerade Münster habe durch das an der hiesigen Universität angesiedelte Zentrum für Niederlande-Studien profitiert und weit über die Stadt hinaus einen guten Ruf. Für "völlig grotesk" hält Svenja Schulze die Begründung der schwarz-gelben Pläne aus Düsseldorf. "Hier wird der Wahlkampfslogan vom Bürokratieabbau missbraucht, um eine unverzichtbare Institution abzuschaffen", erklärt die münsteraner Landtagsabgeordnete. Dabei beliefe sich der Jahresetat auf vergleichsweise geringe 50.000 Euro. Dafür werden im Büro des Landesbeauftragten eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt, deren Abschaffung nichts mit Bürokratieabbau zu tun habe. Zu befürchten sei eher, dass die Auflösung des Amtes des Landesbeauftragten zu einer wesentlichen Verringerung der nordrhein-westfälisch-niederländischen Zusammenarbeit im Hochschulbereich führen wird. "Das ist ein absolut falsches Signal für die deutsch-niederländischen Beziehungen?, erklärte Schulze, die sich in Düsseldorf für die Fortsetzung der Arbeit des Landesbeauftragten einsetzen wird.






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