28.03.2006

Verbraucherpolitik, Gentechnik und Lebensmittelwirtschaft als Themenschwerpunkte

SPD-Parlamentarier bereisen Münsterland
Auf eine Rundreise durch das Münsterland zum Thema Lebensmittelwirtschaft begab sich der Arbeitskreis Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion. Neben einem Besuch des Maggi-Werkes in Lüdinghausen besuchten die Abgeordneten den Biogroßhandel Weiling in Coesfeld. "Auf sehr unterschiedliche Weise steht für beide Unternehmen der Verbraucher im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit", fasst Svenja Schulze, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die Erkenntnisse der beiden Besuchstermine zusammen.

Für die Firma Weiling erläuterte Dr. Peter Meyer Historie und Philosophie des Biogroßhändlers: "Wir handeln mit hundertprozentigen Bio-Produkten, und zwar ausschließlich mit Lieferanten und Abnehmern, die ihrerseits zu 100 Prozent Bio-Lebensmittel vertreiben", so Meyer, der Mitglied in der Geschäftsführung des Familienbetriebs ist. Weil das Vertrauen in die Qualität der Lebensmittel Grundlage des Konzepts Biowirtschaft ist, seien Gentechnik und der Wettbewerb mit den neu in den Biomarkt vorstoßenden Lebensmitteldiscountern das größte Problem. "Durch den Bio-Boom sind mehr Skandale im Biobereich zu erwarten", glaubt Meyer. Die Hinweise insbesondere auf die Probleme der so genannten grünen Gentechnik nahm der SPD-Arbeitskreis gerne auf: "Dieses Thema haben wir ohnehin als drängend auf der Agenda", so Schulze.




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