12.05.2006

Zu den Haushaltskürzungen von CDU und FDP

Wenn CDU den Jugendreport Natur '06 ernst nimmt, darf bei den biologischen Stationen nicht gekürzt werden
Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Svenja Schulze, hat der NRW-CDU Scheinheiligkeit im Umgang mit dem heute in Düsseldorf vorgestellten Jugendreport Natur '06 vorgeworfen. Schulze: "Der diesjährige Jugendreport Natur belegt eine dramatische Abkehr von Mädchen und Jungen von der Natur. Dem muss zu Recht entgegen gewirkt werden. Darauf haben auch die Vorsitzende des Umweltausschusses, die CDU-Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse, und der CDU-Bundestagsabgeordnete Jochen Borchert in der Pressekonferenz hingewiesen. Wenn Frau Fasse und die CDU dann gleichzeitig im Landeshaushalt 2006 die Zuschüsse für die 44 biologischen Stationen in NRW um über 20 Prozent kürzen wollen, ist das scheinheilig und in hohem Maße widersprüchlich. Denn durch die Rotstiftpolitik der CDU sind Schließungen von biologischen Stationen nicht mehr auszuschließen."

Der Autor des Jugendreports, Dr. Rainer Brämer, hat ausdrücklich den Ausbau von waldpädagogischen Bildungseinrichtungen angemahnt, um die dramatisch wachsende Distanz der Jugend zur realen Natur zu stoppen und möglichst umzukehren. Dazu zählen laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW, deren Landesvorsitzende Frau Fasse ist, auch die Biologischen Stationen. Schulze: "Frau Fasse kann in der Abstimmung über den Haushalt in der kommenden Woche beweisen, ob ihre Sorge über das schiefe Naturbild der Jugend ernst gemeint ist."



zurück
Berichten Sie darüber:
  • bei twitter
  • bei facebook
  • bei delicious
  • bei digg
  • bei google
  • bei webnews
  • bei Mister Wong
  • versenden
Ihr Name

Ihre Mailadresse:
Name des Empfängers
Empfänger-Adresse
Nachricht für den Empfänger
Sicherheitsfrage:Bitte tragen Sie das Ergebnis der folgenden einfachen Rechnung ein: 9 + 6 =