30.05.2006

Svenja Schulze zur Debatte um das Schulgesetz

Bußgeld für Schulschwänzer ist keine Lösung
"Der Vorschlag eines Bußgeldes für 14-jährige Schülerinnen und Schüler zeigt, wie hilflos die CDU/FDP-Landesregierung und ihre Schulministerin Sommer gegenüber den Herausforderungen im Schulbereich sind", erklärt die münsteraner Landtagsabgeordnete Svenja Schulze (SPD). Mehr Druck vom Staat helfe nicht nachhaltig und sei der falsche Ansatz, so die Sozialdemokratin. "Was wir brauchen ist eine Ursachenbekämpfung", stellt Schulze fest.

Die "Null-Bock-Mentalität" und das Schulschwänzen, so die Politikerin, sei die Antwort junger Menschen, die keine Perspektive haben. Das schwarz-gelbe Schulgesetz verstärke aber Benachteiligungen junger Menschen statt sie abzubauen. "Verpflichtende Grundschulempfehlung, Aufhebung der Schulbezirke und mangelnde Durchlässigkeit der Schulformen nehmen gerade den Kindern die Chancen, die aus einer schwierigen Situation starten", ist sich Schulze sicher. Das Bußgeld für Schulschwänzer kann sie deshalb auch nur als konzeptionslosen Aktionismus verurteilen.



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