26.06.2006

Svenja Schulze begleitet Protestzug von Gentechnik-Gegnern

Spaziergang zum Gen-Acker in Greven
Gemeinsam mit einem Bündnis aus Anbau- und Umweltverbänden, Lebensmittelverarbeitern, Naturkosthandel und Verbraucherschutz nahm die münsteraner Landtagsabgeordnete Svenja Schulze an einem Protestspaziergang in Greven teil.

Schulze, die umwelt- und verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion in NRW ist, nahm mit den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern direkt am Ackerrand die Agro-Gentechnik in Augenschein.

"Der Anbau birgt zahlreiche ökologische Risiken und steht im krassen Gegensatz zum Wunsch der Verbraucher, sich gentechnikfrei zu ernähren", so Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW und einer der Sprecher des Bündnisses. "Bei der Kundgebung zeigen örtliche Bauern aufzeigen, dass der Anbau von Genmais für sie auch mit vielen wirtschaftlichen Risiken und zusätzlichen Kosten verbunden ist", so Martina Kiel, Projektleiterin beim Verein 'Regionale Landwirtschaft Münsterland e.V.' und ebenfalls Sprecherin des Bündnisses. Im benachbarten Ladbergen haben sich kürzlich über 70 Landwirte selbst dazu verpflichtet, auf ihren Äckern kein genmanipuliertes Saatgut anzubauen.

Der Spaziergang war bereits die zweite gemeinsame Aktion des Bündnisses in Greven. Schon Anfang März protestierte es vor den Toren der Firma Limagrain, das sich jedoch einer Stellungnahme entzog, in dem es Fenster und Türen verschlossen hielt.



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