20.07.2006

Svenja Schulze im Gespräch mit Anton Remke von Straßen.NRW

Svenja Schulze: Entscheidung bedeutet erheblichen Nachteil für Münster und die betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
"Die Argumente, die für Münster sprechen sind offensichtlich. Münster bietet eine hervorragende Infrastruktur und ist für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut zu erreichen", so Schulze, " von der sachlichen Argumentation ist diese Entscheidung also nicht nachzuvollziehen."

Auch im Betrieb selber herrsche völliges Unverständnis, berichtet Anton Remke:
"Die meisten Mitarbeiter des Betriebes wohnen sogar in Münster. Je nachdem, welche Verbindung sie an Münsters Hauptbahnhof erwischen", so Remke, "sind sie dann entweder 70 oder 90 Minuten unterwegs. Hinzu kommt noch die Zeit, die man bis zum Bahnhof hin benötigt. Wer kein eigenes Auto nutzen kann, muss jeden Tag also drei Stunden zur Arbeit hin und zurück fahren."

Svenja Schulze fasst zusammen: "Die Entscheidung des Standortwechsels ist offensichtlich nicht wirtschaftlich begründet, sondern rein politisch. Münster verliert damit langfristig Arbeitsplätze. Frau Kastner und Herr Sternberg sollten mal dem Regierungspräsidenten Twenhöven zuhören. Der ist ja laut Medienberichten gemeinsam mit allen anderen Regierungspräsidenten zu einem deutlichen Stellenabbau bereit - das deutet doch darauf hin, dass der Wegzug der Niederlassung von Straßen.NRW hier nur der Anfang ist."






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