22.08.2006

CDU und FDP an Münster nicht interessiert

Landesregierung legt Umgehungsstraße Wolbeck auf Eis
"Die vollmundige Versprechungen von Minister Wittke lösen sich in Luft auf", empört sich die münsteraner Landtagsabgeordnete Svenja Schulze (SPD) über die Nachricht aus Düsseldorf, dass die Arbeiten zum Bau der Umgehungsstraße für Wolbeck nun verschoben werden. Das Programm zur Stärkung des Ausbaus des Landesstraßennetzes, das die Landesregierung aus CDU und FDP angekündigt hatte, sei nun zusammengestrichen worden, berichtet Schulze. "Münster ist schwarz-gelb in Düsseldorf wohl egal", kritisiert die Sozialdemokratin.

Auch vor Ort stößt die Entscheidung aus der Landeshauptstadt auf wenig Verständnis. Kurt Pölling, SPD-Ratsherr für Wolbeck, ist empört: "Der Ortskern
von Wolbeck ist hoch sensibel und stark belastet. Wir brauchen dringend die Umgehungsstraße und keine Verzögerungsspielchen."

Noch Anfang des Jahres hatte der Landtagsabgeordnete der CDU, Thomas Sternberg, gegenüber der Wolbecker Öffentlichkeit noch frohlockt, die Bagger würden 2007 anrücken. Nun, so informiert die SPD, können in 2007 allenfalls Vorarbeiten wie Grunderwerb erfolgen. "Aber auch nur, wenn nicht im kommenden Jahr erneut eine Verschiebung erfolgt", erklären Schulze und Pölling. Sie fordern Sternberg auf, sich in Düsseldorf stärker für die Interessen Wolbecks und der Stadt Münster einzusetzen: "Wir lassen uns nicht einfach auf's Eis legen."




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