12.10.2006

Schulze und Heuer besuchen Personalrat von Straßen.NRW

SPD: Landesregierung mangelt es am Konzept
Schulze und Heuer betonten nach dem Gespräch, dass inzwischen zwar geklärt sei, wie die künftige Leitung des Betriebes aussehen solle, für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber immer noch keine Klarheit herrsche. "Die Landesregierung muss jetzt wenigstens einen Fahrplan aufstellen und den Beschäftigten Planungssicherheit geben", erklärt Svenja Schulze.

131 Jahre lang habe die Straßenbauverwaltung erfolgreich am Standort Münster gearbeitet. Bar jeglicher vorzeigbarer Argumente sei die Landesregierung nunmehr offenbar entschlossen, den Wegzug der fast 200 Arbeitsplätze nach Coefeld durchzusetzen. . Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die künftig pendeln müssten, bedeute dies im Einzelfall eine deutliche Belastung. Der neue Standort sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nur umständlich erreichbar. "Dabei geht es hier vorwiegend um Beschäftigte des einfachen und mittleren Dienstes", betont Wolfgang Heuer. Die oft geforderte Flexibilität habe aber eine Grenze in der finanziellen Belastbarkeit: " Viele Beschäftigte, insbesondere in Teilzeit, können sich das Pendeln kaum leisten.?

Schulze und Heuer fordern zudem ein Gesamtkonzept für den Verwaltungsstandort Münster. Die Landesregierung betreibe eine "Salami-Taktik", indem sie nach und nach Betriebe schließe und Arbeitsplätze verlagere. Nach Straßen.NRW werde nun auch der Landesbetrieb Wald und Holz aus Münster abgezogen. "Ein überzeugender Plan, der dahinter steckt, ist nicht zu erkennen. Es muss endlich ein durchdachtes Gesamtkonzept für Münster her, das den Verwaltungsstandort nicht noch weiter zerflederre?, so Schulze und Heuer.




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