07.12.2006

Zu den möglichen Verkaufsplänen für das Uni-Klinikum Münster

Svenja Schulze: Gesundheit darf nicht privatisiert werden
"Die Standards in der Gesundheitsversorgung dürfen nicht reduziert werden. Ein Verkauf des Uni-Klinikums Münster muss deshalb verhindert werden", erklärt die münsteraner Landtagsabgeordnete Svenja Schulze (SPD) anlässlich der Berichterstattung über einen möglichen Verkauf durch die Landesregierung.

Schulze begründet ihre Position mit der besonderen Stellung für medizinisch hochwertige Versorgung. Diese dürfe nicht in Kollision mit wirtschaftlichen Interessen geraten, so Schulze. "Dass ein privater Investor vor allem an Gewinn interessiert ist, ist doch selbstverständlich. Wesentliche Kosteneinsparungen sind aber nur beim Personal möglich. Dies geht entweder über den Weg von Lohnkürzungen für die Beschäftigten oder Stellenstreichungen. Privatisierung bedeutet also Sparmaßnahmen, Entlassungen und Reduzierung von Standards", erklärt die Landtagsabgeordnete.

Die SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung bereits Anfang September mit einem Antrag dazu aufgefordert, von den Plänen Abstand zu nehmen. In dem Beschlusstext heißt es, dass die Universitätsklinika auch in Zukunft als medizinische Hochleistungszentren erhalten bleiben müssten.



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