10.12.2006

Zum Fahrplanwechsel der Deutschan Bahn

Deutsche Bahn hängt wachsendes Oberzentrum Münster ab
Mit völligem Unverständnis reagiert die münsteraner Landtagsabgeordnete Svenja Schulze (SPD) auf die weitere Ausdünnung der Fernverkehrsanbindung der Stadt Münster durch die Deutsche Bahn. "Die Bahn vernachlässigt damit das entgegen Bundes- und Landestrend weiterhin wachsende Oberzentrum Münster", stellt Schulze fest.

Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember sind die ICE-Züge von Münster nach Frankfurt weiter reduziert. Damit wird Münster von der neuen Schnellfahrstrecke abgehängt. Die Sozialdemokratin Schulze sieht die jetzigen Angebotskürzungen als weitere Stufe einer "jahrelangen Salami-Taktik". Nach dem Wegfall der InterRegio-Züge, die stündlich zeitliche attraktive und preiswerte Verbindungen von Münster ins Rheinland boten, würden nun die teureren InterCity- und ICE-Züge nach und nach eingestellt.

Ärgerlich findet Svenja Schulze auch, dass der InterCity-Ersatzzug, der ab dem 10. Dezember eine schnelle Verbindung ins Rheinland schaffen soll, an den Münsteranerinnen und Münsteranern vorbei fährt. Schulze: "Bereits ab Februar wird der Zug nämlich von Münster abgekoppelt. Dann soll er in Dortmund starten. Münster wird ein weiteres Mal abgehängt - zugunsten einer Strecke mit ohnehin guten Verbindungen."

"Die Planer bei der Bahn sollten", so Schulze, "mal einen Blick auf die demografische Entwicklung werfen." Dann würden sie nicht eine Stadt abhängen, die für sie ein wachsender Markt ist.



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