13.12.2006

Berg Fideler beschließen Resolution

Mieter in Sorge
Auf einer Veranstaltung der SPD Hiltrup-Berg Fidel mit Svenja Schulze MdL und dem LEG-Betriebsratsvorsitzen Theo Sträßer haben die Mieterinnen und Mieter ihre Sorge über den Verkauf von WGM und GWN zum Ausdruck gebracht.

Schulze kritisierte die Entscheidung der Landesregierung und verwies darauf, dass Jürgen Rüttgers einerseits so tue, als schärfe er sein soziales Profil, andererseits aber sozialfeindliche Ausverkaufspolitik betreibe.

Die im restlos gefüllten Raum der "Alten Post" anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus Berg Fidel beschlossen folgende Resolution:

"Die Bewohner von Münster-Berg Fidel, die in den 690 Wohnungen der Wohnungsgesellschaft Münsterland ( WGM ) im Stadtteil Berg Fidel wohnen, sind in großer Sorge um die Zukunft ihrer Wohnungen. Durch den beabsichtigten Verkauf des Wohnungsbestandes den das Land NRW beschlossen hat, befürchten sie erhebliche negative Auswirkungen auf ihre Mietverhältnisse. Bereits im September 2006 haben sie in einer Unterschriftenaktion mit rund 500 Unterschriften gegen die Verkaufsabsichten protestiert.

Nach Verkaufsbeschluss der Landesregierung im Oktober 2006 fordern die Bewohner von Berg Fidel und Mieter der WGM-Wohnungen:

1. Der Ministerpräsident des Landes wird aufgefordert, den Beschluss der Landesregierung zum Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft und deren Tochtergesellschaft WGM zurück zu nehmen.

2. Die münsterschen Landtagsabgeordneten werden aufgefordert, sich eindeutig gegen den Verkauf der landeseigenen Wohnungsbestände auszusprechen und entsprechend auf ihre Fraktionen einwirken.

3. Der Rat der Stadt Münster wird aufgefordert, bei einem Verkauf der WGM-Wohnungen in Münster durch das Land, diesem ein Kaufgebot für einen Erwerb der Wohnungen durch die stadteigene Wohnungsgesellschaft zu machen.

4. Die Ziele und Aktionen der Volksinitiative 'Sichere Wohnungen und Arbeitsplätze', die sich gegen den Verkauf der LEG und Tochtergesellschaften durch das Land wendet, werden unterstützt."



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