21.03.2007

Debatte im Umweltausschuss

Umweltministerium redet PFT-Gefahren klein
"Das NRW-Umweltministerium redet die Gesundheitsgefährdung durch PFT klein", erklärte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Svenja Schulze nach einer Befragung des Ministeriums im Umweltausschuss des Landtages. Die von Minister Uhlenberg präsentierte Studie zu PFT-Verbindungen im Blut einer Arnsberger Untersuchungsgruppe zeige eine fünf- bis achtfach höhere Belastung bei den untersuchten Personen. Schulze: "Uhlenberg handelt verantwortungslos, wenn er diese Ergebnisse als bedauerlich, aber ungefährlich bezeichnet. Für die gefährdeten Menschen in der Region ist dies eine Verhöhnung. Uhlenberg glaubt wohl, er könne durch beschwichtigende Worte die Sorgen und Bedenken der Menschen aus der Welt schaffen."

Da die Auswirkungen von PFT kaum erforscht seien, könne jetzt nicht Entwarnung gegeben werden, sagte Schulze. Selbst die vom Umweltministerium präsentierte Studie stelle fest, dass der Wissenstand über die genauen Wirkungen von PFT noch gering sei. Dies werde auch durch Stellungnahmen des Umweltbundesamtes unterstrichen. "Uhlenberg muss das Untersuchungsprogramm intensivieren und räumlich ausdehnen, sowie stärker nach den Quellen von PFT forschen. Die Menschen in der Region müssen umgehend und umfassend informiert werden", forderte Schulze.



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