27.03.2007

Svenja Schulze: Landesregierung neun Wochen nach Kyrill aus dem Winterschlaf erwacht

"Nach neun Wochen Winterschlaf ist die schwarz-gelbe Landesregierung endlich aufgewacht und hat sich den Orkanschäden gestellt. Noch vor einer Woche hatte CDU-Minister Uhlenberg die Aktivitäten und Hilfen für ausreichend erklärt. Nun musste die Regierung Rüttgers dem Druck von Waldbesitzern, Kommunen, Gewerkschaften und Opposition nachgeben und hat endlich ein Programm zur Behebung der Waldschäden vorgelegt", erklärte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Für die Krisenregion seien finanzielle Hilfen dringend nötig und hätten schon vor mehreren Wochen bereitgestellt werden müssen.

Die von Rüttgers heute in Siegen angekündigten Finanzhilfen nähmen insbesondere den Landesbetrieb Wald und Holz in die Pflicht, stellte Schulze fest. "Der Orkan Kyrill zeigt, wie wichtig eine funktionierende Forstverwaltung ist. Jetzt muss es darum gehen, die Schäden in den Griff zu bekommen. Dies schaffen derzeit die Beschäftigten des Landesbetriebes Wald und Holz durch ihren selbstlosen Einsatz. Sie kennen die betroffenen Waldbesitzer und deren Waldflächen und können kompetent die entsprechenden Maßnahmen ergreifen." Komme es, wie von der CDU-FDP-Koalition geplant, zu einem Umbau der Forstverwaltung, werde in Zukunft nach einer Katastrophe wie dieser keine schlagkräftige Verwaltung mehr zur Verfügung stehen, kritisierte die SPD-Umweltexpertin. "Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, den Umbau der Forstverwaltung aufzugeben. Für die langfristige Sicherung der wirtschaftlichen Potenziale des NRW-Forstes muss die Landesregierung vielmehr einen Wirtschaftsplan und ein Entwicklungskonzept für den Landesbetrieb Wald und Holz vorlegen, der auch die finanziellen Auswirkungen der Wiederaufforstung umfasst", forderte Schulze.



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