11.05.2007

Verkauf des Staatswaldes schadet Ökosystem Wald

"Wenn der Wald nur noch in der Hand von Privatbesitzern ist, wird es immer schwieriger die ökologische Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes zu sichern", warnte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Pläne der Landesregierung zum Verkauf von Staatswald. Der Staat habe die gesetzliche Aufgabe das Ökosystem Wald zu erhalten. Ohne eigenen Wald könne der Staat diese Pflicht nicht mehr im notwendigen Maße erfüllen. Schon jetzt sei in NRW rund zwei Drittel des Waldes in Privatbesitz.

"Kommt es zur Privatisierung des Staatswaldes wird es in NRW keine Waldschulen mehr geben, in denen Kinder lernen, das Ökosystem Wald zu erforschen", betonte Schulze. Hinzu komme, dass die Pflicht zum Naturschutz auf Staatsflächen leichter zu erfüllen ist als in rein privatwirtschaftlich betriebenen Forsten. "Angesichts des Klimawandels, wo dem Forst eine wichtige Ausgleichsrolle zukommt, ist das Verhalten der Landesregierung ökologisch fahrlässig" erklärte Schulze.




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