12.09.2007

Gammelfleischskandale verhindern

Svenja Schulze: Einfärbung der Schlachtabfälle schützt Verbraucher
"Landwirtschaftsminister Uhlenberg muss sich auf Bundesebene für die Einfärbung von Schlachtabfällen einsetzen. Das ist eine wichtige Maßnahme, um den kriminellen Umgang mit Schlachtabfällen zu unterbinden und weitere Gammelfleischskandale zu verhindern", forderte Svenja Schulze, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Diskussion im Verbraucherausschuss zum aktuellen Gammelfleischskandal heute in Düsseldorf. Durch die Einfärbung von Schlachtabfällen werde die verbotene Umetikettierung erschwert, ohne die Nutzung der Schlachtabfälle für Tierfutterzwecke einzuschränken, erläuterte Schulze. "Zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher kann Gammelfleisch von Mitte 2008 an in Deutschland eingefärbt werden, da die EU-Staaten einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission gefolgt sind. Diese Chance müssen wir ergreifen."

Darüber hinaus habe sich auch bei dem aktuellen Gammelfleischskandal gezeigt, dass es erst durch die Informationen von Beschäftigten zur Aufdeckung kam. Schulze: "Mitarbeiter, die auf Missstände im Betrieb hinweisen, müssen vor Repressalien durch den Arbeitgeber geschützt werden, unter anderem durch eine Schweigepflicht der Ermittlungsbehörden. Das Land muss auch hier durch eine entsprechende Initiative auf der Bundesebene tätig werden." Die SPD-Fraktion habe diese Maßnahmen in einem Antrag zusammengefasst, der in der kommenden Woche im Landtag beraten werde. "Wir fordern CDU und FDP auf, unseren Kampf gegen das Gammelfleisch zu unterstützen und dem Antrag zuzustimmen", sagte Schulze abschließend.




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