05.11.2007

Schlechtes PFT-Management von Uhlenberg verunsichert Verbraucher an der Ruhr

"Im August forderte CDU-Umweltminister Uhlenberg die Wasserwerke an der Ruhr auf, sofort ihre Reinigungsanlagen nachzurüsten. Nach drei Monaten und zahlreichen ministeriellen Gesprächsrunden ist bei der PFT-Beseitigung der Zustand aber immer noch derselbe. Uhlenbergs Krisenmanagement ist gescheitert", erklärte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Es sei die Aufgabe von Minister Uhlenberg gewesen, gemeinsam mit den Wasserwerken für die Reduzierung des PFT-Gehalts zu sorgen. Die Weigerung der Wasserwerke, die Filtertechnik einzusetzen, sei nicht nachvollziehbar. Auch sie müssten ein Interesse an einer hohen Qualität ihres Trinkwassers haben, betonte Schulze.

Die SPD-Umweltexpertin hält allerdings den Einwand der Wasserversorger für berechtigt, dass die Verursacher stärker in die Pflicht genommen werden müssen. Schulze: "In der Umweltpolitik gilt das Verursacherprinzip. Es kann nicht sein, dass die Verursacher der PFT-Verunreinigungen unbehelligt davon kommen und die Verbraucher mit höheren Trinkwassergebühren die neue Filtertechnologie bezahlen."




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