29.11.2007

SPD: Staatliches Umweltamt in Münster erhalten

Die SPD-Abgeordneten Svenja Schulze und Anna Boos sorgen sich um den Verwaltungsstandort Münster. Die Landesregierung plant die Umstrukturierung der Umweltverwaltung in NRW. Betroffen davon ist auch das Staatliche Umweltamt in Münster. Die Abgeordneten befürchten, dass die bisherigen Laborarbeitsplätze aus Münster nach Herne verlagert werden. "Das wäre ein weiterer, schwerer Schlag für den Verwaltungsstandort Münster und eine Entscheidung wider alle Vernunft", erklärte Schulze, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist.

Die Landesregierung wolle die Entscheidung zwischen Münster und Herne am 18. Dezember treffen und habe derzeit noch keine eindeutige Präferenz, heißt es in der Pressemitteilung der Abgeordneten. Schulze: "Das ist fachlich nicht begründbar. In Münster sind in der Vergangenheit massive Investitionen in Labors und hochwertige Arbeitsplätze erfolgt. Diese Investitionen wären verschwendet, wenn es zu einer Verlagerung käme." Die Sozialdemokratin fordert die örtlichen CDU-Abgeordneten auf, sich ebenfalls für Münster stark zu machen. "Dass der Erhalt immer noch nicht gesichert ist, zeigt auch, dass sich Sternberg und Kastner nicht intensiv genug für Münster einsetzen", kritisiert Schulze.

Ihre Kollegin Anna Boos verweist auf die Probleme, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstünden, käme es zur Schließung: "Gerade für die Betroffenen mit geringeren Einkommen oder Teilzeitbeschäftigte sind die langen Wege mit unzumutbarem Zeit- und Kostenaufwand verbunden." Viele gute Gründe sprächen für den Erhalt des Münsteraner Standortes, so die Sozialdemokratinnen: "Und deshalb muss sich die Landesregierung auch für Münster einsetzen."




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