16.01.2008

Kyrill-Schäden beheben

Wiederaufforstung verlangt funktionierende Forstverwaltung
"Die Wiederaufforstung der Schadensflächen von Orkan Kyrill setzt eine funktionierende Forstverwaltung voraus. Minister Uhlenberg gefährdet deshalb den Plan, den er heute zur Wiederaufforstung vorgelegt hat, durch seine eigene Reform der Forstverwaltung," erklärte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf. Durch die Streichung von 19 Forstämtern und die Reduzierung der Forstbetriebsbezirke sei die ortsnahe Betreuung des Forstes gefährdet, warnte Schulze. Gerade jetzt, wenn es um die Aufforstung gehe, müsse man bei den Waldbesitzern aktiv und direkt für eine Wiederaufforstung werben, die den Anforderungen des Klimawandels entspricht.

"Der Orkan Kyrill hat gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Forstverwaltung vor Ort ist. Die Forstleute kennen die betroffenen Waldbesitzer und deren Waldflächen und können kompetent die entsprechenden Maßnahmen ergreifen", betonte die SPD-Umweltexpertin. Durch den direkten Kontakt könnten auch die Vorbehalte der Waldbesitzer gegen das Wiederaufforstungskonzept der Landesregierung abgemildert werden. Ansonsten bestehe die Gefahr, so Schulze, dass die Waldbesitzer sich wieder für reine Fichtenwälder anstelle von Mischwäldern entscheiden würden.




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