13.05.2008

Landesregierung folgt SPD-Vorschlag zur PFT-Bekämpfung

"Nachdem die CDU/FDP-Koalition die Vorschläge der SPD-Landtagsfraktion zur Bekämpfung von PFT immer wieder abgelehnt hatte, lenkt die Landesregierung nun endlich ein. Das Programm 'Reine Ruhr' des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums ist in vielen Punkten eine Abschrift des SPD-Maßnahmenkatalogs zum PFT vom Sommer des vergangenen Jahres", erklärte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf. Hätte CDU-Umweltminister Uhlenberg das nun geplante Kataster über Einleiter von Abwasser bereits auf die SPD-Initiative hin in Angriff genommen, wäre es beispielsweise auch eher zu Maßnahmen gegen Tosu gekommen. "Durch das Kataster bekommen die Abwasserentsorger und die Behörden einen besseren Überblick über die Schadstoffe im Abwasser und können entsprechend reagieren", stellte Schulze fest.

Nun müsse die schwarz-gelbe Landesregierung umgehend auch die Vorschläge der SPD im Düsseldorfer Landtag zur Reduktion von Medikamentenrückständen im Trink- und Abwasser übernehmen, forderte die SPD-Umweltexpertin. Schulze: "Wir brauchen einen Maßnahmenkatalog zur Vermeidung von Arzneimittelresten im Wasser. Dazu gehört insbesondere eine flächendeckende Untersuchung der Gewässer auf Pharmarückstände und ein funktionierendes Warnsystem.




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