27.05.2008

Zu den aktuellen Meldungen über Pharma-Rückstände im Trinkwasser

Arzneimittel gehören in die Apotheke und nicht ins Trinkwasser
"Arzneimittel gehören in die Apotheke und nicht ins Trinkwasser", erklärte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Svenja Schulze heute zu der Meldung des WDR, dass im Ruhrgebiet Spuren von Röntgenkontrastmittel und Epilsepsie-Medikamenten im Trinkwasser gefunden worden seien. "Der PFT-Skandal hat bereits gezeigt, dass das Trinkwasser als 'Lebensmittel Nummer eins' jederzeit neuen Gefährdungen ausgesetzt ist. Auch Arzneimittelreste stellen je nach Wirkstoff ein Risiko für die Umwelt und die Menschen dar. Die SPD-Landtagsfraktion hat deshalb die Landesregierung bereits im Dezember 2007 aufgefordert, endlich Maßnahmen zu ergreifen. CDU und FDP haben allerdings unsere Forderungen rundum abgelehnt", kritisierte Schulze.

Die SPD im Düsseldorfer Landtag habe in ihrem Antrag (Drucksache 14/5778) eine Reihe von Maßnahmen gegen Einträge von Arzneimitteln in das Wasser gefordert, erinnerte die SPD-Umweltexpertin. Dazu gehöre die Vermeidung der Haupteinträge von Arzneimittelresten an 'Hot-Spots' wie etwa Krankenhäusern durch Einsatz geeigneter Abwassertechnologie, eine Informationskampagne über die richtige Entsorgung von Arzneimitteln und Angebote für sichere Entsorgungswege. "Außerdem soll die Landesregierung eine Forschungsinitiative starten, um weitere Erkenntnisse über Pharmarückstände im Wasser zu gewinnen", wiederholte Schulze die Forderung der SPD-Fraktion.



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