23.09.2008

Fachhochschulen stärken

SPD-Landtagsabgeordnete wollen 2500 neue Studienplätze im Münsterland schaffen
Keine neuen Fachhochschulen, wohl aber eine hohe Zahl an neuen Studienplätzen wollen die SPD-Landtagsabgeordneten im Münsterland schaffen. Dr. Anna Boos und Svenja Schulze aus Münster, Thomas Trampe-Brinkmann und Annette Watermann-Krass aus dem Kreis Warendorf und André Stinka aus Coesfeld sind sich einig: Neue Fachhochschulen zu bauen, wie es die schwarz-gelbe Landesregierung will, macht wenig Sinn. "Dem aktuell großen Andrang an den Hochschulen hilft das nicht. Es dauert viel zu lange, bis die Fachhochschulen gebaut und arbeitsfähig sind", wissen die Sozialdemokraten. Mehr Studienplätze werden schneller gebraucht, denn durch den Wegfall des 13. Schuljahres steht ein Doppeljahrgang an, der zu einem starken Andrang an den Hochschulen führen wird. Die Schaffung von 2500 neuen Studienplätzen sei deshalb dringend notwendig.

Das Konzept des Hochschulverbundes Westfalen, bestehend aus der FH Südwestfalen, der Hochschule OWL, der FH Münster und der FH Bielefeld zum Fachhochschulausbau begrüßen die SPD-Landtagsabgeordneten deshalb: "Vorhandene Studienorte ausbauen und neue Studienorte im Verbund schaffen. Das ist das richtige Rezept, um die Verwaltungsapparate an den Hochschulen klein zu halten und den Fokus auf die Lehre zu legen." Kooperation und duale Angebote sind den Sozialdemokraten dabei besonders wichtig. "Bei der Wahl der Schwerpunkte für neue Standorte im Verbund sollten regionaltypische Faktoren berücksichtigt werden. Wenn die Wirtschaft vor Ort also bereits in einem Sektor sehr stark ist, macht es Sinn auch die Hochschule entsprechend zu verorten", finden Boos, Schulze, Stinka, Trampe-Brinkmann und Watermann-Krass.




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