24.09.2008

Ja zur gymnasialen Oberstufe an Gesamtschulen

"Da wedelt mal wieder der Schwanz mit dem Hund?, finden die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Anna Boos und Svenja Schulze. Schon seit Monaten fordere die FDP die Abschaffung der Oberstufen an den Gesamtschulen, weil angeblich vierzig Prozent der Schülerinnen und Schüler an den Gesamtschulen das Abitur nicht bestehen und die Abschlussnoten systematisch über die Vornoten "geliftet" würden. "Das ist eine bewusste Falschinformation und eine Verdrehung der Fakten?, so Boos und Schulze. "Leider hat das bei der CDU gefruchtet.? Denn anstatt sich an die Seite der Jugendlichen, Eltern und Lehrerschaft zu stellen, haben es die CDU-Abgeordneten in namentlicher Abstimmung abgelehnt, sich eindeutig zum Bestand der gymnasialen Oberstufe an den Gesamtschulen zu bekennen und deren Arbeit damit zu garantieren.

Gerade an Münsters Gesamtschule wird hervorragende Arbeit geleistet, betonen Boos und Schulze: "Der Durchschnitt beim Zentralabitur war an der Friedensschule in Münster sogar besser als an den Gymnasien in NRW. Die platte Kritik an den Gesamtschulen insgesamt, wie sie von FDP und CDU immer wieder vorgetragen wird, greift also viel zu kurz.? Für völlig abwegig halten die beiden Sozialdemokratinnen die Forderung nach einer Abschaffung der Gesamtschuloberstufen. "So wird man der Herausforderung an unser Bildungssystem, flexible Bildungswege für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen und Bildungschancen für alle möglichst lange offen zu halten, nicht gerecht. Die Gesamtschulen einschließlich ihrer Oberstufen haben für ihre Leistungen jede Wertschätzung verdient?, finden Boos und Schulze. Das Verhalten des Münsteraner CDU-Abgeordneten Prof. Sternberg halten beide für unverständlich: Er stimmte mit "nein? und damit gegen den Erhalt der gymnasialen Oberstufe an Gesamtschulen.




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