21.10.2008

SPD-Abgeordnete nehmen zu Ergebnissen der HIS-Studie kritisch Stellung

Studiengebühren schrecken Tausende vom Studium ab
Als "deutliches Statement gegen Studiengebühren" werteten die münsteraner Abgeordneten Dr. Anna Boos und Svenja Schulze (beide SPD) die am Dienstag in den Medien veröffentlichten Ergebnisse einer aktuellen Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) über die negativen Folgen von Studiengebühren. "Die Studie belegt eindeutig, dass Studiengebühren die soziale Auslese verschärfen. Sie schrecken junge Menschen aus einkommensschwachen Familien vom Studium ab." Die Studie zeige auf, dass die sogenannte Übergangsquote in NRW sinke, also der Anteil aller Abiturientinnen und Abiturienten, die ein Studium beginnen. Das heißt, dass immer weniger junge Menschen anfangen zu studieren, obwohl sie die Berechtigung dazu erworben haben. 2005 habe es nach der HIS-Studie in NRW bei 104.000 Studienberechtigten rund 81.000 Studienanfänger gegeben. Heute seien es rund 83.000 bei 116.000 Studienberechtigten. "Das heißt doch im Klartext: Obwohl 12.000 junge Leute mehr als 2005 studieren könnten, tun es nur 2.000. Zehntausend junge Menschen haben sich gegen ein Gebührenstudium entschieden", resümieren die SPD-Abgeordneten.

"Studiengebühren schaden den Lebenschancen junger Menschen. Und sie schaden Münster und NRW, weil uns immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte fehlen werden", kritisieren Boos und Schulze. Deshalb, so die Abgeordneten weiter, "werden wir 2010 die Studiengebühren wieder abschaffen."




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