04.11.2008

Waldzustandsbericht 2008

Privatisierung macht kranken Wald nicht gesünder
"Selbst wenn die Fieberkurve leicht nach unten zeigt gilt weiterhin, dass der Wald in Nordrhein-Westfalen schwer krank ist. Laut Waldzustandsberichts weisen immer noch zwei Drittel der Wälder in NRW Schäden auf. Aber anstatt Maßnahmen und Konzepte zu entwickeln, um den Wald vor den negativen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen, forciert die schwarz-gelbe Landesregierung die Privatisierung des Staatswaldes", kritisierte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Vorstellung des 'Waldzustandsberichts 2008' heute in Düsseldorf. "Nordrhein-Westfalen braucht den eigenen Staatswald, um vorbildhaft zu wirken und zu zeigen, wie das Ökosystem Wald geschützt und erhalten werden kann. Der von CDU-Minister Uhlenberg geplante Verkauf von 3.000 Hektar Staatswald in der Eifel hingegen ist ökologisch fahrlässig", betonte Schulze. Der Wald habe neben seiner ökonomischen Bedeutung zudem eine Erholungsfunktion.



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