05.11.2008

SPD fordert TÜV für Finanzprodukte

"Um hohe Provisionen zu kassieren haben einige Banken ihre Kunden bewusst zum Kauf riskanter Anlagen verführt. Die Opfer brauchen sofort Hilfe. NRW-Minister Uhlenberg muss deshalb die Verbraucherberatung umgehend stärken", forderte die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Svenja Schulze, heute in der Aktuellen Viertelstunde zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Bankkunden im Düsseldorfer Landtag. Der CDU-Minister halte es aber nicht für notwendig, in Kooperation mit den Verbraucherzentralen den betroffenen Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Rat und Tat bei Seite zu stehen. "Es fehlt eine direkte und abgestimmte Strategie der Landesregierung", kritisierte Schulze.

Die SPD-Verbraucherschutzexpertin forderte Minister Uhlenberg auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass Finanzprodukte nicht zu Zockerpapieren werden dürften. "Wir brauchen ein TÜV für Finanzprodukte. Dabei kann eine farbliche Kennzeichnung nach dem Ampelprinzip, die auf einfache Weise signalisiert, wie riskant eine Anlage ist, eine gute Hilfe für die Verbraucherinnen und Verbraucher sein", sagte Schulze.





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