02.02.2009

Svenja Schulze: Landesregierung muss Wald-Ausverkauf in der Eifel stoppen

"Die SPD-Fraktion hat schon im Mai 2007 einen Antrag im Landtag gestellt, den Ausverkauf des Staatswaldes in Nordrhein-Westfalen zu verhindern. Jetzt macht die CDU/FDP-Landesregierung getreu ihrem Koalitionsmotto 'Privat vor Staat' Ernst und will 2.700 Hektar Staatswald in der Eifel verkaufen. Dieser Ausverkauf der Umwelt- und Erholungsinteressen von allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gunsten von einigen wenigen Privatwaldeigentümern muss gestoppt werden", verlangte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Svenja Schulze. Durch den Waldverkauf werde auch der ländliche Raum geschwächt. "In der Eifel stellt der Wald ein wichtiges touristisches Potenzial dar. Dies kann besser umgesetzt werden, wenn die Flächen dazu im Gemeinbesitz sind" erklärte Schulze.

Die SPD-Politikerin verwies darauf, dass NRW nur wenig Staatswald besitze: "Wenn Wald nur noch in der Hand von Privatbesitzern ist, wird es immer schwieriger nachhaltige und vorbildhafte Forstpolitik zu betreiben." Der Staat habe gemäß Landesforstgesetz die Aufgabe das Ökosystem Wald zu erhalten. Ohne eigenen Wald könne der Staat diese Pflicht nicht mehr im notwendigen Maße erfüllen.





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