26.03.2009

Vertrauen in die Finanzmärkte durch verstärkten Verbraucherschutz zurückgewinnen

"Wer neue Regeln für die Finanzmärkte will, muss auch den Verbraucherschutz stärken und die Bankbeschäftigten von ihrem rigorosen Verkaufsdruck entlasten. In Zukunft brauchen wir einen TÜV für Finanzprodukte, eine klare Risikokennzeichnung und eine unabhängige Finanzberatung", forderte Svenja Schulze, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Anhörung zu den Folgen der aktuellen Finanzkrise für die Verbraucherinnen und Verbraucher im Landtag. "Dass die so genannten 'kleinen Leute' nun auf wertlosen, hoch spekulativen Wertpapieren sitzen, liegt vor allem an den fehlenden Regeln für diesen Markt und den übersteigerten Renditezielen der Finanzbranche. Es ist unglaublich, dass in vielen Banken die Beschäftigten trotz Finanzkrise weiterhin mit maßlosen Verkaufsvorgaben unter Druck gesetzt werden. Dies ist skandalös und verschärft das Problem noch zusätzlich", kritisierte Schulze. Die SPD-Verbraucherschutzexpertin forderte erneut den zuständigen Minister Uhlenberg auf, in Nordrhein-Westfalen Verbraucherberatung, Banken und Politik an einen Tisch zu rufen, um ein Konzept gegen die Auswirkungen der Finanzkrise für die Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten und die unabhängigen Verbraucherzentralen zu stärken.



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