17.06.2009

SPD-Abgeordnete solidarisch mit den Zielen des Bildungsstreik

Studenten und Schüler kämpfen zu recht für bessere Bedingungen in Schule und Hochschule
Die beiden münsteraner SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Anna Boos und Svenja Schulze begrüßen den gemeinsamen Bildungsstreik von Studierenden und Schülerinnen und Schülern in Münster. Die beiden Sozialdemokratinnen erklärten sich solidarisch mit den Zielen der mehreren tausend Demonstrierenden: "Die Studentinnen und Studenten demonstrieren zu recht für bessere Studienbedingungen. Für ein Studium in überfüllten Hörsälen müssen sie auch noch Kredite aufnehmen, um die Studiengebühren finanzieren zu können. Jetzt halten sie mit ihren Plakaten der schwarz-gelben Landesregierung den Spiegel vors Gesicht", erklärten Boos und Schulze. Sie kritisierten die Landesregierung von CDU und FDP, die mit der Einführung von Studiengebühren und dem so genannten Hochschulfreiheitsgesetz die schlechte Bildungssituation an den Hochschulen zu verantworten habe. Sie wiesen darauf hin, dass in Hessen nach der Abschaffung der Studiengebühren die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger dort um 17 Prozent gestiegen sei. "Diese Entwicklung ist auch in NRW möglich", so Boos und Schulze. "Studiengebühren sind sozial ungerecht, befördern den Fachkräftemangel und bremsen die Entwicklung in NRW. Sie gehören deshalb abgeschafft. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen."

Auch die Proteste der Schülerinnen und Schüler seien berechtigt. Für die Sozialdemokratinnen sind vor allem der "eklatante Lehrermangel" sowie zu große Klassen für die schlechten Bedingungen an den Schulen verantwortlich. Hinzu kämen, so Boos und Schulze, "die umstrittenen Kopfnoten, ein enormer Leistungs- und Zeitdruck durch die dilettantische Einführung des Abiturs nach 12 Jahren und ein dreigliedriges Schulsystem, das bereits neunjährige Kinder nach vermeintlichen Begabungen sortiert." Das Fazit der Fazit der SPD-Abgeordneten: "Die schwarz-gelbe Landesregierung hat mit ihren Fehlern die Schülerinnen und Schüler auf die Straße getrieben. CDU und FDP haben in der Bildungspolitik versagt."




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