07.07.2009

Svenja Schulze fordert klare Kennzeichnung von Schinken-Imitaten

Glibberschinken hat auf Pizzas nichts zu suchen
"Minister Uhlenberg muss dringend Maßnahmen gegen die Verbrauchertäuschung bei
Schinkenimitaten ergreifen. Die alarmierenden Untersuchungen aus Hessen zeigen, dass in der
Gastronomie vielfach Schinkenimitat anstelle von Kochschinken verwendet wird. Minister
Uhlenberg muss schnell ein entsprechendes Kontrollprogramm in die Wege leiten", forderte Svenja Schulze, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.
Bei Schinkenersatz liege der tatsächliche Fleischanteil meist nur bei 60 Prozent. Der Rest sei Stärke-Gel. In Hessen sei es besonders häufig in Gaststätten zu Beanstandungen gekommen. In zwei Dritteln der Proben, etwa bei Schinken-Pizza oder Schinken-Nudeln, sei nur das billige Imitat verwendet worden.
Svenja Schulze forderte Minister Uhlenberg auf, bei Beanstandungen die Sünder öffentlich bekannt zu machen. "Die Verbraucher haben das Recht zu wissen, wer schummelt und wer Qualität liefert.
Diese Regelung ist auch zum Schutz der Gastwirte, die auf Qualität setzen", sagte Schulze. Eine wichtige Maßnahme sei, die Imitate deutlich zu kennzeichnen. "Wo Schinken draufsteht, muss auch Schinken drin sein. Die Verbraucher müssen die Sicherheit haben, dass sie keine Imitate kaufen", erklärte Schulze.



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