23.08.2009

Tagung mit OB-Kandidat Wolfgang Heuer und NABU-Vorsitzendem Josef Tumbrinck

Umwelt-Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion tagte in der Klimahauptstadt Münster.
Auf Einladung von Svenja Schulze, MdL, der umweltpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises zur Klausur in Münster.
Zusätzlich zu den Beratungen stand auch ein "Ortstermin" auf dem Programm: Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NaBu NRW, berichtete den interessierten Exkursionsteilnehmern an der Biologischen Station über die Erfolgsgeschichte der Münsteraner Rieselfelder. "Der entscheidende Schritt voran - u.a. durch Erweiterung und Rückverwandlung von trocken gelegten Feldern in Feuchtgebiete - gelang dem Projekt "Rieselfelder" unter einer SPD-geführten Landesregierung", wies Svenja Schulze auf die besondere Bedeutung dieses Gebietes hin. Das Naturschutzgebiet biete über 10.000 Exemplaren bedrohter Vogelarten eine ungestörte Rückzugsmöglichkeit.
Deutlich wurde bei diesem Termin aber auch, dass die Fortschritte in Münster im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik in den letzten Jahren mehr als überschaubar sind. Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer, der die SPD-Landtagsabgeordneten über die aktuellen Anforderungen an eine moderne Umweltpolitik in Münster informierte, bedauerte, dass in den Jahren der schwarz-gelben Stadtregierung die ursprüngliche Vorreiterrolle Münsters verloren zu gehen drohe: "Wir müssen weiterhin konsequent weiter daran arbeiten, Klimahauptstadt zu bleiben. Dazu gehören unbedingt die Förderung erneuerbarer Energien, ein weiterer Ausbau des Nahverkehrs und natürlich eine wirkungsvolle Unterstützung des Radverkehrs." Heuer plädierte im Zusammenhang mit den in den letzten Monaten spürbaren Einschränkungen für parkende Drahtesel auf die Einrichtung weiterer Fahrradparkplätze in der City.



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