09.02.2011

Verbindliche Quote statt unerfüllter Selbstverpflichtung

Svenja Schulze und Josefine Paul freuen sich über rot-grüne Gesetzesinitiative
Die beiden Münsteraner Landtagsabgeordneten Svenja Schulze (SPD) und Josefine Paul (Die Grünen) freuen sich über den Vorstoß der NRW-Landesregierung für eine verbindliche Quotenregelung in Aufsichtsräten. Der Gesetzentwurf soll durch die rot-grüne Landesregierung in den Bundesrat eingebracht werden. „Das Ziel ist klar definiert: bis zum Jahr 2022 soll der Frauenanteil in den Aufsichtsräten auf 40 Prozent ansteigen“, erklärten Schulze und Paul. „Während die Bundesregierung über eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten völlig zerstritten ist, setzt die rot-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen heute ein klares wegweisendes Signal. Für uns steht fest: Wir wollen eine Quote, wir wollen sie jetzt und es macht keinen Sinn, weitere zehn Jahre zu warten“, so die beiden Abgeordneten. Ihr Fazit: „Ohne Geschlechterquote geht es nicht. Die Zeit der Selbstverpflichtung ist verstrichen!“

Jahr für Jahr machten in Münster tausende junger und qualifizierter Frauen einen Hochschulabschluss. „Im weiteren Verlauf der Karriere haben sie aber immer noch zu oft das Nachsehen“, bilanzieren Schulze und Paul. „Auch wenn Frauen inzwischen im Durchschnitt bessere Hochschulabschlüsse vorlegen, schicken die Anteilseigner von Unternehmen zu 96 Prozent Männer in die Aufsichtsräte. Das Herumlavieren der Bundesfamilienministerin Schröder ist hier völlig kontraproduktiv. Deshalb machen wir mit diesem Gesetzentwurf Nägel mit Köpfen, um die frauenfreien Zonen aufzubrechen“, zeigen sich Schulze und Paul überzeugt.




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