24.02.2011

Soziale Auslese durch Studiengebühren beendet

Landtag stimmt der Abschaffung zu
"Mit dem heutigen Beschluss des Landtags, die Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2011/2012 abzuschaffen, fallen auch an den Hochschulen in Münster die Bildungshürden weg", freut sich die Münsteraner Abgeordnete und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. 500 Euro pro Semester sind bislang an der Fachhochschule Münster zu zahlen gewesen, an der Universität immerhin noch 275 Euro. Schulze: "Heute ist ein guter Tag für die Studentinnen und Studenten in Münster und in NRW. Die soziale Auslese durch Studiengebühren ist beendet. Wir lösen damit eines unserer zentralen Wahlversprechen ein."

Die Ministerin bezeichnet es als wichtigen Schritt hin zu mehr Chancengleichheit. Schulze: "Bildungschancen dürfen und sollen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein." Sie verweist auf Studien, wonach 71 Prozent der Akademikerkinder und nur 24 Prozent der Kinder ohne akademischen Elternhintergrund ein Studium aufnehmen. "Ein Grund hierfür waren die abschreckenden Studiengebühren", ist sich die Sozialdemokratin sicher.

Auch die Hochschulen in Münster profitieren von dem heute beschlossenen Gesetz, das als Kompensation für den Wegfall der Studiengebühren mindestens 249 Millionen Euro landesweit vorsieht. Schulze: "So vermeiden wir, dass sich die Abschaffung der Studiengebühren negativ auf die Qualität der Lehre auswirkt." Die Finanzierung von Bildung sei eine gesellschaftliche Aufgabe. Schulze wörtlich: "Bildung ist der Kern dessen, was der Staat zu leisten hat."





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