27.02.2012

Svenja Schulze: Münster wird Modell-Stadt beim Landesprojekt „Kein Kind zurücklassen“

Münster ist als Teilnehmerin für das Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" vom Land NRW und der Bertelsmann Stiftung ausgewählt worden, teilt die Münsteraner Abgeordnete und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) am Montag in Düsseldorf mit. Ziel sei es, so Schulze, dass Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Ärzte oder die Polizei noch systematischer zusammenarbeiten. "NRW hilft, mehr für die frühe Förderung unserer Kinder und für die frühe Unterstützung von Familien zu tun. Ich bin froh, dass Münster bei dem Modellprojekt ausgewählt wurde“, freut sich Svenja Schulze.

Insgesamt 52 Bewerbungen aus NRW mit vielen unterschiedlichen Ideen gab es für die Teilnahme. Münster hat mit seinem Konzept neben 17 weiteren Kommunen und Kreisen überzeugt. Insgesamt zeige sich, so Schulze, dass sich die Erkenntnis durchgesetzt habe, dass Prävention der richtige Weg sei – auch finanzpolitisch. Schulze: „Wir wollen in Zukunft kein Kind mehr zurück lassen. Und wir müssen weg von einem System, das den Städten immer höhere soziale Lasten aufbürdet. Wir müssen hinkommen zu einem Konzept, das soziale Reparaturkosten gar nicht erst entstehen lässt, indem die notwendige Unterstützung früher und gezielter bei unseren Kindern und Familien ankommt. Vorzubeugen ist besser als später zu reparieren“, erklärt die Sozialdemokratin.

Als ausgewählte Kommune erhält Münster nun eine finanzielle Förderung für den personellen und sachlichen Mehraufwand. Damit soll die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure verbessert werden, so dass Hilfen gezielter geleistet werden können. Das Modellvorhaben startet im März 2012 und ist in der ersten Phase bis 2015 angelegt. Beabsichtigt ist eine Fortsetzung bis 2020.




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