12.03.2012

Wissenschaftspolitik ist Querschnittsaufgabe

Erstes Wissenschaftsforum 2012 der SPD Münster
„Wissenschaftspolitik ist Querschnittsaufgabe“, fasste Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, ihren Input über den Status Quo sozialdemokratischer Wissenschaftspolitik zusammen und eröffnete damit die Diskussion mit den anwesenden Gästen des ersten Wissenschafts- und Hochschulforums 2012 am gestrigen Montag.

Bei dem zweistündigen Roundtablegespräch zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gespräch mit Svenja Schulze Bilanz über die Erfolge der letzten anderthalb Jahre Wissenschaftspolitik in NRW und widmeten sich anschließend ausführlich den zukünftigen Herausforderungen. Dazu eingeladen hatte die SPD Münster, die mit dieser Veranstaltung den Auftakt für eine regelmäßige Themenreihe zum Thema Wissenschaft und Hochschule machte.

Verschiedene Akteure aus dem Hochschul- und Wissenschaftsbereich nutzten die Möglichkeit, mit der Ministerin die vielfältigen Entwicklungen der nordrhein-westfälischen Wissenschaftspolitik persönlich zu erörtern. Anschließend wurde vertiefend auf die Rolle des Hochschulstandorts Münster eingegangen. Hier stellte sich insbesondere die Frage, welche Akteure, Gesprächspartnerinnen und –Partner vor Ort zukünftig mit in den Diskussionsprozess integriert werden können.

„Wir haben heute auf der Veranstaltung wieder einmal gemerkt, dass sich unser Wissenschaftssystem langfristig stark verändern muss, um Studierende, und hier insbesondere Frauen, für eine wissenschaftliche Laufbahn begeistern zu können. Deswegen begrüße ich in diesem Zusammenhang das aktuell verabschiedete Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen, das Frau Schulze auf den Weg gebracht hat. Ich sehe es als sehr gute Chance, Frauen in der Wissenschaft langfristig den Rücken zu stärken und sie so zu ermutigen, den oft beschwerlichen Weg Richtung Wissenschaft weiterzugehen“, so Christina Rentzsch, stellvertretende Unterbezirksvorsitzende der SPD Münster. Gerade das Thema Frauen in der Wissenschaft müsse in Zukunft verstärkt in den Blick genommen werden und würde deshalb mit Sicherheit bei einem der nächsten Wissenschafts- und Hochschulforen erneut ausführlicher aufgegriffen.



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