27.03.2012

Bild: Svenja Schulze besucht Arbeitsagentur
Agenturleiter Reiner Zwilling und Sozialdemokratin Svenja Schulze

Svenja Schulze besuchte Arbeitsagentur

Svenja Schulze besuchte die Arbeitsagentur Münster und informierte sich vor Ort im Gespräch mit Rainer Zwilling, dem Leiter der Agentur für Arbeit Münster, und weiteren Führungskräften. Die Besonderheiten im Bezirk der Arbeitsagentur Münster im Bezug auf den doppelten Abiturjahrgang und des sich abzeichnenden Fachkräftemangel standen dabei im Mittelpunkt.

Durch den doppelten Abitur-Jahrgang ist in Münster mit einer Zahl von ca. 6.000 Abiturienten zu rechnen. Dies stellt eine besondere Herausforderung der nächsten Jahre dar. Denn die Auswirkungen sind auch in den zwei Folgejahren zu spüren. So drehen einige eine Warteschleife oder machen einen Freiwilligendienst, weil sie in ihrem Traumberuf nicht sofort zum Zuge kommen. Sie bewerben sich, nach ein oder zwei Jahren, dann oft erneut.
Ministerin Schulze machte auf die besondere Bedeutung der Berufsberatung aufmerksam, die eine Rundumversorgung mit allen wichtigen Informationen zum angestrebten Ausbildungsberuf oder Studium bietet: „Google ist kein guter Studienberater, die dortigen Informationen sind oft irreführend oder unvollständig. Die persönliche Beratung durch Experten ist für die jungen Leute wichtig!“

Um dem Fachkräftebedarf entgegen zu wirken, ist die Agentur für Arbeit Münster in unterschiedlichem Maße aktiv. So veranstaltet sie beispielsweise Infobörsen, Projekte und Messen, auf die Reiner Zwilling im Gespräch hinwies. Im Gesundheitswesen oder in den erzieherischen Berufen wird die Nachfrage an qualifizierten Arbeitsplätzen weiter steigen. „Wir müssen hier verstärkt auf Berufsrückkehrerinnen zugehen. 90 Prozent von ihnen haben bereits einen Abschluss, der oftmals nur aufgefrischt werden muss“, sagte Zwilling um deutlich zu machen, dass die Potenziale des Marktes auch ausgeschöpft werden müssen. Schulze schloss sich dem an: „Auch die Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Bildungsabschlüssen aus dem Ausland müssen wir weiter reduzieren. Da haben wir noch Nachholbedarf.“

Sowohl Schulze, als auch Zwilling waren sich einig, das Treffen zu wiederholen, da der Austausch für beide Seiten sehr informationsreich war.




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