01.06.2012

Gute Bilanz - SPD Münsterlandausschuss diskutierte Landtagswahlergebnis

SPD-Münsterlandausschuss diskutierte Landtagswahlergebnis
Große Zufriedenheit kennzeichnete die Diskussion im SPD-Münsterlandausschuss über Ergebnis der Landtagswahlen. "Direktkandidaten in Münster, Warendorf und Steinfurt, Zugewinne in allen Wahlkreisen und vielfach stärkste Partei bei den Zweitstimmen, das sind Ergebnisse, die unsere Erwartungen übertroffen haben", so Bernhard Daldrup, Vorsitzender des SPD - Münsterlandausschusses. "Wir haben eine durchgehend positive Stimmung erlebt", schildert Elisabeth Veldhues ihre Erfahrungen im Wahlkampf. Die herausragende Zustimmung zu Hannelore Kraft sei ein Motivationsschub für Wähler und Parteimitglieder gewesen, bestätigt auch Ursula Schulte aus dem Kreis Borken. Dr. Michael Jung wies auf die enge Verknüpfung landes- und kommunalpolitischer Themen hin und die klare inhaltliche Positionierung der SPD. Ebenso sei für die Wählerinnen und Wähler klar erkennbar gewesen, dass Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin für eine Fortsetzung von Rot-Grün gestanden habe.

Die Schwäche der CDU habe allerdings auch dazu beigetragen, dass sich viele Wählerinnen und Wähler von ihr abgewandt haben. "Im Saldo hat die CDU rund 190.000 Stimmen an die SPD abgegeben", zitiert Bernhard Daldrup aus der Analyse der Wählerwanderung. Die SPD habe die größte Zahl aus dem sogenannten Lager der Nichtwähler mobilisieren können. Auch bei den Jung- und Erstwählern liege die SPD wieder an der Spitze.

Mit den Abgeordneten Svenja Schulze und Thomas Marquardt (Münster), Frank Sundermann (Kreis Steinfurt) und Annette Watermann-Krass (Kreis Warendorf) sei das Münsterland gut im Landtag vertreten. "Wir hoffen, dass auch André Stinka (Coesfeld) und Elisabeth Veldhues (Steinfurt) bald in den Landtag einziehen können." Beide Kandidaten stehen auf der Reserveliste als nächste "Nachrücker".

Die CDU befinde sich nach dieser Landtagswahl in einer sehr problematischen Lage. Obwohl Norbert Röttgen die politische Verantwortung für die katastrophale Niederlage auf sich genommen habe, sei doch jedem klar, dass auch der Fraktionsvorsitzende Karl Josef Laumann seinen Teil der politischen Verantwortung trage. Mit Laumann, Laschet und Wittke würden die Wahlverlierer von 2010 und 2012 jetzt zu den Hoffnungsträgern der Erneuerung der CDU.

Die Mitglieder der SPD im Münsterland seien aktiv in die Arbeitsgruppen der Koalitionsrunden einbezogen. Svenja Schulze, André Stinka, Frank Sundermann, Annette Watermann-Krass und Bernhard Daldrup wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen zur Ausarbeitung des Koalitionsvertrages berufen. Svenja Schulze ist außerdem in der zentralen Verhandlungskommission."Wir bringen dort natürlich auch die Interessen unserer Region zur Geltung", so Bernhard Daldrup.



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