13.11.2012

Svenja Schulze: Es wird kein Fracking geben!

Trinkwasserschutz genießt Vorrang
Auch in der Umgebung Münsters sollte nach Erdgas in so genannten „unkonventionellen Lagerstätten“ gesucht werden. Dagegen hatte die rot-grüne Landesregierung Widerstand geleistet und bleibt nun bei ihrer Position, wie die münsteraner Landtagsabgeordnete Svenja Schulze in einer Pressemitteilung berichtet.

Schulze: „Angesichts der derzeit verfügbaren Informationen über die möglichen Belastungen für die Umwelt ist es unverantwortlich, Bohrungen zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas in Nordrhein-Westfalen mit dem Einsatz der Fracking-Technologie zu genehmigen. Deswegen ist es gut, dass die Landesregierung Fracking bei uns nicht erlaubt. Denn der Schutz unseres Trinkwassers hat absoluten Vorrang.“
Die Sozialdemokratin weist aber darauf hin, dass damit nicht für alle Zeit ausgeschlossen sei, dass heimisches Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten zukünftig einmal einen Beitrag zu unserer Energieversorgung leistet. Schulze: „Dafür brauchen wir aber noch einiges an Forschung.“ Unter Federführung der Wissenschaft sollten Forschungsbohrungen zur Erkundung von Erdgaslagerstätten ohne Fracking möglich sein. „Wenn es irgendwann möglich ist, Erdgas aus festem Gestein zu gewinnen, ohne giftige Stoffe in den Boden einzuleiten, kann das einen wichtigen Beitrag zu Energiesicherheit leisten.“




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