10.12.2012

SPD begrüßt vorläufigen Verzicht auf Verkauf der Provinzial NordWest an den Großkonzern Allianz

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Marquardt und Svenja Schulze, der Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Münster, Holger Wigger, und der SPD-Vertreter in der Landschaftsversammlung LWL, der SPD-Vorsitzende Dr. Michael Jung, begrüßen die am Montag getroffene Einigung, bis zum 31. März nicht mit der Allianz über einen Verkauf der Provinzial Nordwest zu verhandeln. „Mit dieser Einigung dürfte ein Verkauf an den Großkonzern Allianz vom Tisch sein“, begrüßt Thomas Marquardt die Übereinkunft, die am Montag getroffen wurde. „Das schafft für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien kurz vor Weihnachten eine Perspektive“, freut sich Svenja Schulze.
„Öffentliche Versicherer, wie die Provinzial NordWest, sind und bleiben integraler Bestandteil des öffentlichen Bankenwesens. Bei einem Verkauf an die Allianz wären nicht nur die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verlierer, sondern auch die zahlreichen Kundinnen und Kunden, die das breit gefächerte Filialnetz und den Service in ihrem Stadtteil schätzen“, begründet der Fraktionsvorsitzende Holger Wigger seine ablehnende Haltung in Bezug auf einen Verkauf an die Allianz. "Die Veräußerung von öffentlichem Vermögen ist auch nicht geeignet, die Probleme der Kommunen langfristig und nachhaltig zu lösen", sagte der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer.
Die SPD-Vertreter appellieren an die Verhandlungspartner sich bei den Fusionsverhandlungen mit der Provinzial Rheinland für den Erhalt der Arbeitsplätze in Münster einzusetzen: “Es muss klare Standortgarantien geben für Münster und die Arbeitsplätze in der Region geben. Alle müssen sich jetzt politisch massiv für den Standort Münster einsetzen.“, so die Forderung des SPD-Parteivorsitzenden Dr. Michael Jung.
„Wir haben in den letzten Tagen gesehen, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Provinzial NordWest für ihr Unternehmen und ihre Arbeitsplätze kämpfen. Die zahlreichen Solidaritätsbekundungen aus der Bevölkerung sollten den Beteiligten Verhandlungsparteien zeigen, dass das Münsterland ein optimaler Standort für den Konzern ist“, so Thomas Marquardt abschließend.




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