06.06.2015

Die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung (NRW) meets Schüler aus der EF

Svenja Schulze zur Besuch in der Friedensschule Münster
"Wir sollten in der Schule damals einheitliche Sportkleidung tragen, das hat mir nicht gepasst. Daher habe ich mich bereits als Schülerin in politischen Gremien engagiert, um selbst mitzugestalten und etwas zu verändern." Mit diesen Worten begründete Svenja Schulze, nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung ihren Entschluss, sich jetzt seit mehr als 20 Jahren politisch zu engagieren. Auf Einladung der Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Sozialwissenschaften der Einführungsphase (11. Jahrgang) mit ihrem Lehrer, Herrn Bullermann, war die Ministerin zur Friedensschule gekommen und nahm sich viel Zeit für Antworten auf dringende Fragen.

Der Kurs hatte sich zuvor im Unterricht intensiv mit der parlamentarischen Arbeit auf Landes- und Bundesebene auseinandergesetzt und bekam nun die Möglichkeit, zu vielen politischen Themen Fragen stellen zu können - diesmal im Gespräch mit einer Fachfrau aus der Politik, die Informationen aus "erster Hand" liefern konnte.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Bertram, stellte sich die Ministerin den Fragen und gab zudem Raum für Diskussionsanlässe. Hier wurden neben Fragen zur parlamentarischen Arbeit und zur Person Svenja Schulzes natürlich auch aktuelle politische Themen in den Blick genommen. So interessierte die Schülerinnen und Schüler die Finanzierung und Umsetzung der sozialpolitischen Maßnahmen, wie z.B. die Schaffung von Kita-Plätzen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Vergütung in sozialen Berufen. Interessiert zeigten die Lernenden sich auch für den Bereich Hochschulbildung mit der Aufteilung in Bachelor- und Masterstudiengänge sowie die zukünftige Studienplatzvergabe, für mögliche Studiengebühren und das damit verbundene herkunftsbedingte "Aussieben" von Studierenden.

Zum Abschluss wurde noch das sehr aktuelle Thema der Flüchtlingspolitik angesprochen, mit dem die Schülerinnen und Schüler auch in Münster tagtäglich konfrontiert werden. Die Ministerin wies dabei auf die gute Umsetzung der Organisation der Flüchtlingsunterbringung sowie deren Integration in Münster hin.

Insgesamt ist anzumerken, dass auch kritische Nachfragen zugelassen waren und ausführlich und souverän beantwortet wurden. Die Ministerin lobte in ihren Abschiedsworten die gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler, die deutlich gemacht hätte, dass sie sich inhaltlich intensiv auf dieses Gespräch vorbereitet hätten. Auch die Schülerinnen und Schüler sahen den Gewinn des Treffens und bedankten sich mit einem kleinen Geschenk für das offene Gespräch und die "etwas andere" Doppelstunde im Unterrichtsfach Sozialwissenschaften.

(Text vom 06.06.2015, geschrieben von Jürgen Bullermann, Friedensschule Münster)



zurück
Berichten Sie darüber:
  • bei twitter
  • bei facebook
  • bei delicious
  • bei digg
  • bei google
  • bei webnews
  • bei Mister Wong
  • versenden
Ihr Name

Ihre Mailadresse:
Name des Empfängers
Empfänger-Adresse
Nachricht für den Empfänger
Sicherheitsfrage:Bitte tragen Sie das Ergebnis der folgenden einfachen Rechnung ein: 18 + 17 =