02.02.2016

SPD: Die Schulsozialarbeit in Münster ist eine echte Erfolgsgeschichte

47,7 Millionen Euro investiert die nordrhein-westfälische Landesregierung jeweils 2016 und 2017 für die Förderung der sozialen Arbeit an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die Städte und Gemeinden stocken die Summe durch eigene Mittel auf rund 67 Millionen auf. „Das ist eine sehr gute Nachricht. Durch das gemeinsame Engagement von Land und Kommunen ist die Schulsozialarbeit zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden, von der alle profitieren“, erklären die münsteraner SPD-Landtagsabgeordneten Svenja Schulze und Thomas Marquardt.

„In Münster stehen in 2016 und 2017 Landesmittel in Höhe von jeweils gut 590.000 Euro zur Verfügung“, so die SPD-Politiker. Mit dem Fördergeld werden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter beschäftigt, um Kindern und Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Familien die Chance auf Teilhabe zu erhalten. Damit werde, so Schulze und Marquardt, ein Beitrag dazu geleistet, Bildungsarmut und soziale Ausgrenzung zu vermeiden. „Die Schulsozialarbeit passt voll und ganz zu unserem Prinzip ‚Kein Kind zurücklassen.‘“ Die Beraterinnen und Berater sorgten auch dafür, dass die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaktes des Bundes bei den Kindern und Jugendlichen ankommen. Dazu gehörten unter anderem Zuschüsse zur Gemeinschaftsverpflegung, für Nachhilfeunterricht oder Klassenfahrten, erläutern die Abgeordneten.

Schulze und Marquardt sehen für die Finanzierung jedoch eigentlich den Bund in der Pflicht. Dieser hatte sich 2015 aus der Förderung zurückgezogen. „Deshalb ist die Landesregierung bis 2017 eingesprungen, um die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit im Sinne des Bildungs- und Teilhabepaketes zu ermöglichen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass diese Aufgabe wieder in das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes aufgenommen wird“, erklären die Sozialdemokraten.

Diese Forderung der beiden Landtagsabgeordneten unterstützt auch Münsters Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer ausdrücklich. „Die Schulsozialarbeit nimmt einen zunehmend wichtiger werdenden Platz in unserem Bildungssystem ein, daher sollte die Finanzierung auch auf stabile Füße gestellt werden“, so Strässer.




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