04.07.2016

Land kauft Chillida-Skulptur „Toleranz durch Dialog“

SPD freut sich über den gesicherten Verbleib in Münster
Die Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Christina Kampmann, hat heute in Düsseldorf erklärt, dass das Chillida-Kunstwerk „Toleranz durch Dialog“ unter dem Dach der Kunstsammlung NRW durch das Land gekauft wird. Damit ist der Verbleib der vom spanisch-baskischen Bildhauer Eduardo Chillida errichteten Skulptur auf dem Platz des Westfälischen Friedens im Rathausinnenhof gesichert.

„Die Skulptur ‚Toleranz durch Dialog‘ gehört festverwurzelt zur Friedensstadt Münster. Ein starkes Symbol zur Auseinandersetzung mit den Werten der Verständigung und Toleranz in der Gesellschaft ist gerade in der heutigen Zeit immens wichtig. Dass der Verbleib zwischenzeitlich mehr als fraglich war und sogar der Verkauf öffentlich zur Debatte stand, ist einzig und allein auf das Versäumnis der Stadtspitze zurückzuführen, den dazugehörigen Leihvertrag seinerzeit nicht verlängert zu haben. Wir sind sehr froh, dass durch die erfolgreichen Anstrengungen des Landes nun ein Schlusspunkt hinter diesen unsäglichen Vorgang gesetzt werden konnte. Die Chillida-Bänke bleiben dort wo sie hingehören, nach Münster“, freuen sich die Landtagsabgeordneten Svenja Schulze und Thomas Marquardt, SPD-Parteivorsitzender Robert von Olberg sowie der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Michael Jung.

Hintergrund:
Im Jahr 1993 wurde Toleranz durch Dialog - in Zusammenhang mit der 1200-Jahr-Feier der Stadt Münster und zum 350. Jahrestag des Beginns der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden - auf dem Platz hinter dem Historischen Rathaus aufgestellt. Sie war von Chillida extra für diesen Ort entworfen worden. Im Zusammenhang mit der Auflösung der WestLB, die das Kunstwerk seinerzeit gekauft und der Stadt Münster als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hatte, wurden im Jahr 2014 Absichten zum Verkauf der Skulptur auf dem freien Kunstmarkt bekannt.




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