06.07.2016

„Städtebauförderprogramm 2016 ist auch für Münster eine wirksame Hilfe für mehr Lebensqualität“

217 Projekte erhalten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Millionen Euro. „Das Förderprogramm ist auch für Münster eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben zu verbessern“, sagen die Landtagsabgeordneten Thomas Marquardt und Svenja Schulze.

„Mit über 1,7 Millionen Euro wird der zweite Bauabschnitt der Umgestaltung des Bürgerzentrums in Kinderhaus (Neustrukturierung Jugendtreff und Kellergeschoss) gefördert“, so die SPD-Abgeordneten. Sie freuen sich über „die soziale Ausrichtung des diesjährigen Städtebauförderprogramms." Damit zeige die Landesregierung einmal mehr, dass sie wisse, wo der Schuh drückt. "Fast zwei Drittel der berücksichtigten Kommunen befinden sich in schwierigen finanziellen Situationen und brauchen genau diese Hilfe", wissen Schulze und Marquardt.

Sie betonen zudem die inhaltliche Ausrichtung des Programms: "Der soziale Zusammenhalt wird mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren gefördert. Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen. Das ist ein gutes und nachhaltigeres Konjunkturprogramm für unsere Städte. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft."

Insgesamt erhält die Stadt in diesem Jahr fast 2 Millionen Euro aus dem Städtebauförderung. Neben dem Bürgerzentrum Kinderhaus fließen über 200.000 Euro in die Illumination der Dominikanerkirche.

Schulze und Marquardt: "Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen.“



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