18.11.2016

Bild: Besuch FH Münster iSuN
(Foto: FH Münster/Pressestelle)

Wie entwickelt sich der Ort des Fortschritts?

Schulze und von Olberg informierten sich über Forschungsprojekte der FH Münster zu nachhaltiger Ernährung
Zwei Jahre sind seit dem letzten Besuch von Svenja Schulze am Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) der FH Münster vergangen. Damals hatte die NRW-Wissenschaftsministerin eine Auszeichnung im Gepäck: Das iSuN wurde als „Ort des Fortschritts NRW“ gewürdigt, weil es in hervorragender Weise mit seinen interdisziplinär ausgerichteten Projekten zu Lösungen von gesellschaftlichen Herausforderungen beitrage.

Die Forschungsprojekte, insbesondere diejenigen zur Wertschätzung von Lebensmitteln, waren es, die Schulze zu einem neuerlichen Besuch veranlassten. Dieses Mal kam Schulze in ihrer Funktion als SPD-Landtagsabgeordnete gemeinsam mit Robert von Olberg, Vorsitzender der SPD in Münster. Sie freue sich darauf, ein Update darüber zu bekommen, was sich seit der Auszeichnung am Institut getan habe, so die Abgeordnete.

iSuN-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Guido Ritter gab einen Überblick über abgeschlossene und laufende Projekte. Gerade sei die Internetplattform „Lebensmittel Abfall Vermeiden“ an den Start gegangen, auf der Unternehmen praxisnahe Hilfen bei der Vermeidung von Lebensmittelverlusten erhalten. Sie ist Teil eines Forschungsprojekts, das Ritter leitet. „Das Ziel ist ganz eindeutig der Transfer in die Wirtschaft“, sagte Ritter. Der Ernährungswissenschaftler berichtete auch von dem neuen „food lab muenster“, das einen Bogen zwischen Wissenschaft, Handwerk und Gastronomie schlagen wolle.

Prof. Dr. Petra Teitscheid vom Vorstand des Instituts präsentierte das Projekt NAHGAST, das den nachhaltigen Konsum in Kantinen und Restaurants in den Mittelpunkt rückt. Es sei politisch gewollt, dass zunehmend nachhaltiges Essen in der Gemeinschaftsverpflegung angeboten wird, so Teitscheid. Das Projekt leiste einen Beitrag dazu, die Bedingungen zu erforschen, unter denen das Ziel erreicht werden könne.

Christina Strotmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am iSuN, stellte das Projekt „Sustainable Surfaces & Membranes“ vor, in dem verbesserte Lagermöglichkeiten für Lebensmittel gesucht werden. Das Projekt lenke den Blick auf die Verbraucher, die mit der richtigen Lagerung Abfälle vermeiden können.

„Zwei Jahre erst vergangen und schon wieder so viele neue Ideen“, sagte die Landtagsabgeordnete Schulze. Es sei schon beeindruckend, wie sichtbar das Engagement des Instituts in der Gesellschaft sei. Im Februar 2017 wird Schulze wiederkommen, wenn das „food lab muenster“ feierlich eröffnet wird.



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