28.11.2016

Forschung bestätigt den Erfolg der Kommunalen Integrationszentren in NRW

„Die Kommunalen Integrationszentren (KIZ) in NRW leisten hervorragende Arbeit“, erklärt die münsteraner Abgeordnete Svenja Schulze. Davon habe sie sich selbst bei einem Besuch des KIZ in Münster überzeugen können. Nun liegt eine Forschungsstudie der Uni Münster und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung vor, die diese Einschätzung bestätigt. „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigen uns, dass die Kommunalen Integrationszentren ein starkes Standbein der planvollen Integration vor Ort geworden sind“, so Schulze. Gerade im Zuge der hohen Flüchtlingszuwanderung hätten sie eine zentrale Funktion in der kommunalen Integrationsarbeit eingenommen und ihre Leistungsfähigkeit erwiesen. Schulze: „Mit großer Fachkompetenz und starkem Engagement wurden Landesprogramme wie KOMM-AN NRW umgesetzt, mit dem die Arbeit von Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern in der Flüchtlingshilfe unterstützt und begleitet wird.“

Die Kommunalen Integrationszentren organisieren und koordinieren die Integration von zugewanderten Menschen vor Ort. Dabei unterstützen sie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit, bringen Migrantinnen und Migranten sowie Arbeitgeber zusammen, damit die Integration in Ausbildung und Arbeit gelingt. Zudem kümmern sie sich darum, dass Kinder mit Migrationshintergrund gleiche Chancen in Schule und Bildung haben.

„Die Kommunalen Integrationszentren sind bundesweit einzigartig“, erklärt Schulze. Möglich gemacht wurden sie durch das Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW, das SPD und Grüne im Jahr 2012 beschlossen haben. „Andere Bundesländer beneiden uns darum“, so Schulze. Das Integrationsministerium fördert in jedem Zentrum bis zu 3,5 Personalstellen. Aus dem Etat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung werden jeweils mindestens zwei Lehrerstellen zur Verfügung gestellt, damit die erfolgreichen Maßnahmen zu Bildungs- und Förderangeboten sowie zur Fortbildung von pädagogischen Fachkräften weiter etabliert und gestärkt werden können.

Der Abschlussbericht der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster steht zum Download auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Verfügung: www.mais.nrw



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